
Ich hatte die Freude, Dr. Volker Wissing, den Bundesminister für Digitales und Verkehr, zu treffen.
Volker Wissing: Ein Leben zwischen Politik, Recht und Weinbau
Volker Wissing wurde 1970 in Landau in der Pfalz geboren. Seine Heimatregion, geprägt von der Geschichte des Hambacher Festes, weckte früh sein Interesse für Freiheit und Demokratie.
Nach dem Abitur studierte Wissing Rechtswissenschaften und arbeitete anschließend als Staatsanwalt und Richter.
Sein politisches Engagement begann mit dem Eintritt in die Freie Demokratische Partei (FDP), wobei er betonte, dass ihn weniger eine politische Karriere, sondern vielmehr das Bewusstsein für den Wert der Freiheit motivierte.
In der FDP übernahm Wissing verschiedene prominente Rollen:
- Finanzpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion: In dieser Funktion setzte er sich intensiv mit steuer- und finanzpolitischen Themen auseinander.
- Vorsitzender des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags: Hier leitete er die Ausschussarbeit und prägte finanzpolitische Debatten maßgeblich.
- Vorsitzender des Bundesfachausschusses für Steuern und Finanzen: In dieser Position arbeitete er an der programmatischen Ausrichtung der FDP in steuer- und finanzpolitischen Fragen.
Von 2016 bis 2021 war Wissing Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz. In dieser Zeit sammelte er wertvolle Erfahrungen in der Landespolitik und setzte sich für die Belange seiner Heimatregion ein.
Im Dezember 2021 übernahm er das Amt des Bundesministers für Digitales und Verkehr. In dieser Funktion arbeitete er an einem digitalen Aufbruch für Deutschland und setzte sich für klimaneutrale Mobilitätslösungen ein.
Neben seiner politischen Laufbahn ist Wissing auch im Weinbau aktiv. Im familieneigenen Weingut sammelte er praktische Erfahrungen und verbindet so seine Leidenschaft für Wein mit seiner Heimatverbundenheit.
Im November 2024, nach dem Bruch der Ampelkoalition, entschied sich Wissing, entgegen dem Schritt vieler Parteikollegen, im Amt zu bleiben und trat aus der FDP aus, um seine Arbeit als Bundesverkehrsminister fortzusetzen.
Diese Entscheidung zeugt von seinem tiefen Pflichtbewusstsein und seinem Engagement für das Gemeinwohl.