
Dr. Hafiz empfängt den Präsidenten des Sozialgerichts Frankfurt, Prof. Dr. Henning Müller
Was passiert mit uns, wenn wir plötzlich auf Unterstützung angewiesen sind? Wenn unser Leben unerwartet ins Wanken gerät? Wenn eine Krankheit unsere Existenz gefährdet, die Arbeit wegbricht oder ein Unfall unser Leben auf den Kopf stellt?
Und wer entscheidet dann über unsere Chancen und darüber, ob wir Hilfe erfahren?
Es war mir eine Freude, Prof. Henning Müller, Präsident des Sozialgerichts Frankfurt, in meinem Büro im MesseTurm zu empfangen.
Im Gespräch mit ihm spürt man sofort, welche Bedeutung seine Arbeit hat.
Als Richter begegnet er Menschen, die sich oft am verletzlichsten Punkt ihres Lebens befinden. Und er sorgt dafür, dass sie gehört werden und Gerechtigkeit erfahren.
Seine Art beeindruckt: ruhig, reflektiert, menschlich.
Er spricht über vergangene, komplizierte Fälle auf eine Weise, die zeigt, wie viel Verantwortung in jedem einzelnen Urteil steckt.
Für die Betroffenen kann ein Verfahren das Leben verändern, für ihn bedeutet es gerade dehalb, jedem Menschen dieselbe Sorgfalt entgegenzubringen.
Wer mit ihm spricht, merkt sofort, dass sein Kompass fest auf Fairness, Würde und Rechtsstaatlichkeit ausgerichtet ist.
Er sieht nicht Akten, sondern Lebenswege. Hinter jedem Fall erkennt er die verletzliche Seite des Menschen, der gerade Gerechtigkeit sucht.
Wir sprachen über Recht, über Fairness, über Künstliche Intelligenz in der Justiz und über die Bedeutung eines Staates, der seine Bürger schützt, aber auch fordert.
Und er spricht über dieses Thema als jemand, der weiß, was gute Rechtsprechung und faire Verfahren im Leben eines Menschen bedeuten können.
Einen Teil unseres Gesprächs haben wir aufgenommen. Sie können es jetzt am Ende dieses Beitrages hören und bald auch als Podcast erleben.
Lieber Henning, herzlichen Dank für Deinen Besuch.